Listening-Center Newsroom

Bayerischer Rundfunk setzt auf das Listening-Center

24. September 2018

Bayerischer Rundfunk setzt auf das Listening-Center

Kaum ist die Einführung des Listening-Centers in den 25 Lokalredaktionen der Rheinischen Post abgeschlossen, setzt ein weiteres Medienhaus auf das innovative System: Der Bayerische Rundfunk hat sich ebenfalls für den Betrieb des Listening-Centers entschieden. Pünktlich zur Landtagswahl in Bayern kann der öffentlich-rechtliche Sender somit strategisch die Informationen im Netz auswerten und den eigenen Journalisten ein wirksames Werkzeug zur digitalen Transformation zur Verfügung stellen. Das Listening-Center prüft in Echtzeit soziale Netzwerke, Nachrichten-, Bewertungs- und Diskussions-Plattformen auf für die Redaktion relevante Themen. Die Redakteure erhalten individuelles Reportings für ihre Fachgebiete.

 „Journalisten müssen sich dafür interessieren, was die Menschen bewegt und worüber sie sich auch im Netz unterhalten. Dafür gibt es verschiedene Tools, die wir als BR seit Jahren nutzen“, sagt Christian Daubner, Leiter Strategie und Transformation bei dem öffentliche-rechtlichen Sender. „Mit unserem neuen Listening-Center erreichen wir eine deutliche Qualitätssteigerung in der digitalen Recherche. Gerade in politisch aufgeheizten Zeiten wie aktuell vor der Landtagswahl in Bayern brauchen wir einen differenzierten Blick auf die regional unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen, um mit sachlichen Informationen den politischen Diskurs zu stärken.“

 Die Rheinische Post hat als erstes Medium, das System für redaktionelle Zwecke eingeführt und zusammen mit dem Partner Convidera weiterentwickelt. Aus Sicht der Digitalberatung hat sich der Einsatz im Journalismus bewährt. „Digitales Listening sollte ein wichtiger und kontinuierlicher Prozess eines modernen Journalisten sein“, sagt Michael Buck, CEO bei Convidera. „Das Listening Center hilft dabei, Relevantes und Aktuelles vom Rest der schnell wachsenden digitalen Beiträge zu trennen, auszuwerten und darauf reagieren zu können.“

 „Durch die Erfahrung, die wir in den letzten beiden Jahren mit der Einführung in einem modernen Newsroom gesammelt haben, konnten wir den Bayerischen Rundfunk bei den ersten Schritten begleiten“, sagt Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post. „Für uns ist das Listening-Center unser Beitrag zur digitalen Transormation eines jeden Journalisten bei uns im Haus. Wir haben gelernt, dass es ein effektives Werkzeug ist, um die Glaubwürdigkeit für unsere Nutzer zu erhöhen.“

 Unterdessen beginnt jetzt für das Team des Listening-Centers eine neue Phase: Nicht nur der Bayerische Rundfunk, sondern auch zahlreiche andere Verlage, Sender und Unternehmen aus unser Region interessieren sich für das System. Zusammen mit unserem Partner Convidera haben wir ein attraktives Angebot für den Betrieb auch für kleinere und mittelgroße Einheiten geschnürt. Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, sprechen Sie uns gerne an.   

Kontakt: Daniel Fiene (daniel.fiene@rheinische-post.de).

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Photo: Andreas Endermann