Campfire Campfire 2018 (Sonntag)

Hochschulradio Düsseldorf sendet live vom Campfire

2. September 2018

Hochschulradio Düsseldorf sendet live vom Campfire

Drei Tage dauert das Campfire-Festival in Düsseldorf – und an drei Tagen sendet das Hochschulradio Düsseldorf live von vor Ort. Im Schatten des Rheinturms auf der Wiese vor dem Landtag teilt sich der Radiosender ein Zelt mit der Landesanstalt für Medien NRW. „Wir möchten zeigen, wie Radio gemacht wird“, sagt Tim Neumann, Chefredakteur des Hochschulradios. „Außerdem sind wir ein Teil der Bürgermedien, die wichtig für die Medienlandschaft in Nordrhein-Westfalen sind. Wir wollen sie präsenter machen.“

Beim Campfire-Festival präsentieren die Studenten anschaulich, wie Radio gemacht wird. Dafür haben sie „extra größere Bildschirme für den Sendeablauf und das Schneiden der Beiträge mitgebracht“, sagt Neumann. „Wir wollen transparent und anschaulich machen, wie eine Radiosendung entsteht.“ Mit dabei ist außerdem ein Bully, in dem ein Großteil der benötigten Technik untergebracht ist. Das Equipment stammt aus den Räumen des Hochschulradios auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität.

Ein Großteil der Radiotechnik befindet sich im Bully.

19 Stunden sendet das Hochschulradio live, 15 Mitarbeiter sind dafür im Einsatz: Moderatoren, Reporter, die über die zahlreichen Veranstaltungen auf dem Gelände berichten, und Musikchef Dennis Rettberg. „Er hat mit dem Musikressort eine eigene Playlist für das Campfire zusammengestellt“, erzählt Tim Neumann.

Auch die übliche Sendeabläufe wurden für das Campfire-Festival aufgebrochen: „Wir wollen uns hier Zeit nehmen für Interviews, Live-Schalten und um in Debatten einzusteigen“, sagt Neumann. „Auch die Teilnehmer des Festivals sollen zu Wort kommen.“ Am Wochenende waren außerdem zahlreiche Prominente im Interview beim Studentenradio, darunter unter anderem „Spiegel“-Reporter Markus Feldenkirchen, Melissa Eddy, „New York Times“-Korrespondentin in Berlin, „Süddeutsche.de“-Chefredakteurin Julia Bönisch und NRW-Innenminister Herbert Reul. „Solche Gäste zu haben, hat natürlich auch einen PR-Effekt für uns“, sagt Neumann.

Das Hochschulradio Düsseldorf teilt sich ein Zelt mit der Landesanstalt für Medien NRW.

„Ich finde es cool, dass es das Campfire gibt“, sagt Hochschulradio-Redakteur Philip Gercer. „Es gibt hier einen spannenden Austausch zwischen Kollegen. Bei den Diskussionen und Workshops bekommt man spannenden Input.“

Hier geht es zur Campfire-Sonderseite des Hochschulradios.